Masern breiten sich in Leipzig weiter aus – Gesundheitsamt erneuert Impf-Appell

Mittlerweile 30 Erkrankte in Leipzig, auch ein Erwachsener ist betroffen. Kitas verlangen Impfnachweise. Gesundheitsamt: Argumente von Impf-Gegnern sind irrational!“ +++

Die Zahl der Masernfälle in Leipzig ist erneut gestiegen. Wie das Gesundheitsamt mitteilte wurde die Erkrankung mittlerweile bei 29 Kindern und einem Erwachsenem nachgewiesen. Da die Inkubationszeit bei einem der erkrankten Kinder mit etwa 15 Tage sehr lang war, hat das Gesundheitsamt die Besuchs- bzw. Tätigkeitsverbote für empfängliche Kontaktpersonen auf 16 Tage festgelegt.

Die Masern sind selbst ohne körperlichen Kontakt hochansteckend. Es bestehe zwar kein Grund zur Panik, dennoch raten die Experten erneut dringend zur Masern-Impfung. Damit soll vermieden werden, dass sich diejenigen anstecken, die noch zu klein oder zu krank sind um sich selbst impfen zu lassen.

Mit Blick auf sogenannte „Impf-Gegner“ hebt der Dr. Nils Lahl, Facharzt für öffentliches Gesundheitswesen hervor: „Deren Argumente sind irrational und wurden weltweit zigfach widerlegt. Masern sind eine überaus ernsthafte Erkrankung, können schwerwiegende Folgen bis hin zum Tode nach sich ziehen. Nur die rechtzeitige Vorsorge bewahrt vor Ansteckung und Übertragung der Krankheit auf empfängliche Dritte. Impfen schützt. Alle!“