Massentötung auf Chemnitzer Geflügelhof

Gesamter Tierbestand, 1.400 Hühner, Enten, Gänse, vergast – Vogelgrippe-Virus im Geflügelhof entdeckt. +++

Für rund 1.400 junge Hühner, Enten und Gänse eines Geflügelhofes in Röhrsdorf (Stadt Chemnitz) kam am Donnerstag das Ende. Die Tiere wurden in einer großen Tötungsaktion „gekeult“ und werden in einer Tierkörperbeseitigungsanstalt entsorgt.
 
Im Tierbestand des Geflügelhofes war der Vogelgrippe-Virus vom Typ H7N7 nachgewiesen worden. Der Hof wurde gesperrt, außerdem eine Sicherheitszone von einem Kilometer um den Betrieb angeordnet. Der entdeckte Virus vom Typ H7N7 ist zwar weniger aggressiv als der gefährlichere Typ H5N1, nach Angaben des Chemnitzer Veterinäramtes bestehe aber die Gefahr, das der Virus zu einer gefährlichen Form mutiere. Nach Angaben des Besitzers sei der Verlust des Tierbestandes ein herber Schlag für den Betrieb, der Ausfall werde nur zu einem kleinen Teil durch die Tierseuchenkasse gedeckt. 

Quelle: News Audiovision

++
Immer aktuell informiert – mit dem DRESDEN FERNSEHEN Newsletter!