Matthias Steiner ist Sachsens Sportler des Jahres

Gewichtheber Matthias Steiner, Wasserspringerin Heike Fischer und das Eiskunstlaufpaar Aljona Savchenko und Robin Szolokowy sind heute mit den Sächsichen Sportkronen ausgezeichnet worden. Die Sächsische Sportgala sehen Sie am Montag 21 Uhr im TV-Programm von DRESDEN FERNSEHEN!

Am Samstagabend sind in Dresden die Sächsischen Sportkronen für Sachsens Sportler des Jahres 2008 vergeben worden. Rund 900 Sportler und Gäste feierten auf der Sächsischen Sportgala des Landessportbundes Sachsen (LSB) im Internationalen Congress Center die Könige des vergangenen Sportjahres: Wasserspringerin Heike Fischer, Gewichtheber Matthias Steiner und das Eiskunstlauf-Paar Aljona Savchenko/Robin Szolkowy.

Insgesamt 14.656 Sportfans hatten in der traditionellen Publikumsumfrage des LSB und des Sächsischen Sportjournalisten-Vereins ihre Stimme abgegeben. Das Votum der Fachjournalisten aus der Vorauswahl kam dabei erstmals mit in die Wertung.

Die neue Sportlerin des Jahres kommt aus Leipzig und heißt Heike Fischer. Die Bronzemedaillen-Gewinnerin der Olympischen Spiele von Peking im Synchronspringen vom Drei-Meter-Brett setzte sich mit 16,63 Prozent der Stimmen knapp vor Rodel-Weltmeisterin Tatjana Hüfner (Oberwiesenthal/16,08 Prozent) durch. Den dritten Rang der Umfrage sicherte sich Slalom-Kanutin Mandy Planert (Leipzig/13,58 Prozent). 

Sportler des Jahres Matthias Steiner mit Laudator Joachim Kunz (Olympiasieger 1988) und Moderator Marc Huster (zweimal Olympia-Silber 1996 und 2000). Die Sächsische Sportkrone für den Sportler des Jahres ging erwartungsgemäß an Olympiasieger Matthias Steiner, der seit Dezember auch schon den Titel des deutschen „Sportler des Jahres 2008″ trägt. Der Gewichtheber aus Chemnitz vereinte mit 35,80 Prozent den größten Stimmenanteil in der diesjährigen Umfrage auf sich. Auf den Plätzen folgten der doppelte Olympiamedaillengewinner im Kanu-Rennsport, Christian Gille (Leipzig/16,68 Prozent) sowie Hochsprung-Senkrechtstarter Raul Spank (Dresden/10,09 Prozent).

Auch in der Kategorie Mannschaft des Jahres gibt es einen neuen Titelträger. Die Welt- und Europameister im Eiskunstlauf, Aljona Savchenko und Robin Szolkowy (Chemnitz), lagen schon in der Vorauswahl der Sportjournalisten in Front und setzten sich letztlich auch mit 20,91 Prozent der Stimmen vor Pokalsieger und Titelverteidiger HC Leipzig (20,14 Prozent) durch. Das Kanu-Slalom-Duo David Schröder/Frank Henze (Leipzig) kam mit beachtlichen 14,72 Prozent auf den dritten Platz. Daneben wurden in Dresden weitere traditionelle Sächsische Sportkronen vergeben:
Höhepunkt war dabei die Verleihung der Sportkrone für das Lebenswerk. Box-Trainer-Legende Ulli Wegner sprach die Ehrungsworte für seinen Kollegen und Freund, den im Vorjahr zurückgetretenen Judo-Bundestrainer Norbert Littkopf. Der Leipziger führte im Laufe einer rund vierzigjährigen Trainerkarriere seine Sportlerinnen und Sportler zu insgesamt 90 Medaillen bei Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften. Der Trainer des Jahres 2008 ist eine Trainerin: Angelika Noack, Heimtrainerin der beiden sächsischen Olympiateilnehmerinnen im Rudern Annekatrin Thiele und Kerstin Naumann.

Die diesjährigen Nachwuchs-Förderpreise gingen an Raul Spank (Dresdner SC 1898/Leichtathletik), Lisa Liebert (SSV Altenberg/Rodeln) und die Biathleten der TSG Sehma. Als Förderer des Jahres wurde Radprofi Marcus Burghardt geehrt, der sich für den Nachwuchs seines erzgebirgischen Heimatvereins RV 54 Venusberg engagiert. Gewinner des Medienpreises, der seit dem Vorjahr auf Vorschlag des Sächsischen Sportjournalisten-Vereins vergeben wird, ist Gunther Brand vom Klingenthaler Weltcup-Organisationsteam. 

In festlicher Atmosphäre wurde im Dresdner ICD gefeiert. Sachsens Kultusminister Roland Wöller übergab einen Scheck in Höhe von 100.000 Euro, die der Arbeit der Stiftung Sporthilfe Sachsen zugute kommen sollen. Mit einem Feuerwerk über der Elbe, Showeinlagen von Stimmen-Imitator Michael Birkenfeld und bei Tanz und Musik mit „ABBA da capo“ und „Chicago Lounge“ feierten die Sportler und ihre Gäste bis in die frühen Sonntagmorgenstunden.

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Mehr dazu erfahren Sie in der Drehscheibe Dresden, stündlich ab 18 Uhr auf DRESDEN FERNSEHEN.

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