Maul- und Klauenseuche in Bulgarien auch bei Nutztieren nachgewiesen

In der Region Burgas, in der am 5. Januar bei einem Wildschwein die Maul- und Klauenseuche festgestellt wurde, konnte nun im Rahmen von Verfolgungsuntersuchungen die Maul- und Klauenseuche auch bei Nutztieren (Schafen, Ziegen, Schweinen und Rindern) nachgewiesen werden, teilte das Verbraucherschutzministerium mit.

Die Bulgarischen Behörden haben um den Ort Kosti ein Sperrgebiet (3 km) und ein Beobachtungsgebebiet (10 km) eingerichtet. Derzeit laufen weitere Verfolgungsuntersuchungen und Ermittlungen zur möglichen Weiterverbreitung der Tierseuche.

Die Sperrentscheidung der Europäischen Union bleibt bis auf weiteres bestehen.

Um eine Weiterverbreitung der Tierseuche zu verhindern, folgende Hinweise:
– generell keine Tiere auch Hunde, Katzen, etc. sowie
– keine tierischen Lebensmittel, wie Milch, Käse, insbesondere Wildfleisch, Rohwürste (z. B. Wildknacker, Salami, o. ä.), aus den betroffenen Regionen mitbringen
– keine tierischen Lebensmittel aus den betroffenen Regionen schicken lassen,
– Jagdausflüge nach Bulgarien unterlassen, keine Jagd-Trophäen einführen.

Außerdem sollten Personen nach der Rückkehr aus der Region sicherheitshalber keine Betriebe mit Klauentierhaltungen, Zoos oder Wildgehege besuchen, so ein Sprecher des sächsischen Verbraucherministeriums.