Max-Liebermann-Straße wird ausgebaut

Die Max-Liebermann-Straße soll zwischen der Louise-Otto-Peters-Allee bis zur Landsberger Straße als Teilstück der neuen Trasse für die Bundesstraßen 6 und 87 sowie als Teil des mittleren Rings ausgebaut werden.

Oberbürgermeister Burkhard Jung wird auf Vorschlag von Baubürgermeister Martin zur Nedden die Vorlage zum Bau- und Finanzierungsbeschluss ins Verfahren geben. Im Februar entscheidet dann die Ratsversammlung darüber.

„Der Ausbau der Max-Liebermann-Straße als künftige Bundesstraße und Teil des mittleren Ringes stellt das bedeutendste Straßenbauvorhaben dar, das wir dieses Jahr beginnen“, kommentiert Martin zur Nedden.

„Die zügige Umsetzung dieses Projektes ist unabdingbar. Wenn die neue, im Bau befindliche Bundesstraßentrasse von der Pittlerstraße bis zum Wiederitzscher Weg fertig ist, erhöht sich das Verkehrsaufkommen für die Max-Liebermann-Straße deutlich. Damit sie dann ihrer neuen Funktion als Bundesstraße und als Zubringer für die A 14 und A 9 sowie für den Flughafen gerecht werden kann, muss sie fit gemacht werden. Ihr Ausbau ist zudem eine entscheidende Voraussetzung für die weitere Umgestaltung der Georg-Schumann-Straße, die durch sie vom überregionalen Verkehr entlastet wird.“

Die Planungs- und Baukosten für den städtischen Anteil betragen brutto rund 11,7 Millionen Euro. Gebaut wird in fünf Abschnitten. Während der Bauzeit muss die Max-Liebermann-Straße für rund zehn Monate für den Durchgangsverkehr gesperrt werden.