Günstiges Parken adé?

Chemnitz, Johanniskirche, Parkplatz, Museum, Stadtrat, Pressekonferenz, Archäologie, Burg Rabenstein

Eine neue Entgeltordnung sowie der Verkauf von Innenstadtbereichen. Diese und mehr sind Themen bei der kommenden Chemnitzer Stadtratssitzung am 26. Juni.

Die neue Entgeltordnung würde die Museen Kunstsammlungen, Schloßberg, Gunzenhauser und das Henry van de Velde Museum sowie die Burg Rabenstein betreffen.

Durch Familienkarten soll der Anreiz für einen gemeinsamen Familienbesuch in eins der Museen verbessert werden.

Je nach Tarifzone und Anzahl der Erwachsenen variieren die Preise zwischen 2,50 Euro bis 12,00 Euro.

Aufgrund der hohen Nachfrage der Burg Rabenstein im Bereich des Tages- und Jahreskombitickets, soll diese nun mit aufgenommen werden.

Zudem soll es zur letzten geöffnete Stunde einen Eintrittsrabatt von 50% geben.

Beim Thema Innenstadtumbau schlägt die Verwaltung der Stadt vor, bestimmte Bereiche im Zentrum an Investoren zu verkaufen.

Betreffen würde dies die Parkflächen an der Johanniskirche und am Tietz.

Geplant sind Ariale für Arbeits-, Wohn- und Gastronomiebreiche, aber auch für Handelsflächen.

Unter anderem sollen bei den Umbauarbeiten auch Radwege in die Innenstadt verbessert werden.

Aber auch Archäologen kommen bei den Umbaumaßnahmen auf ihre Kosten.

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Da für die Umsetzung des Projekts die Parkflächen weichen müssen, sind Tiefgaragen sowie ein neues Parkhaus an der Augustusburger Straße vorgesehen.

Allerdings würde der Tagesticketpreis dann nicht mehr bei 2,50 Euro liegen können.

Bereits 2017 wurde vom Stadtrat ein Verkaufserlös von 9,5 Mio. Euro für das Bauvorhaben eingeplant.