Der nächste Schritt zur Kulturhauptstadt

Die Bewerbung ist abgegeben. Der nächste Schritt auf dem Weg zur Kulturhauptstadt 2025 ist getan. Unsere Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig war an diesem Dienstag in Berlin und hat sich für Chemnitzs Kulturhauptstadtbewerbung ins Zeug gelegt. Neben ihr waren noch sieben andere Städte vor Ort, um ihre eigenen Bewerbungen einzureichen. Aus Sachsen gehen noch Zittau und Dresden mit ins Rennen. Jede Stadt stellte innerhalb von drei Minuten ihr Konzept zur Kulturhaupstadtbewerbung vor. Und überreichte anschließend das Bid Book, in dem die eigene Strategie ausführlich erklärt ist.
Das Motto für die Bewerbung von Chemnitz ist „AUFBRÜCHE – Opening Minds. Creating Spaces“ was so viel bedeutet wie für Aufgeschlossenheit sorgen und Räume schaffen. Bis 2030 soll die Kultur in Chemnitz gestärkt und gefördert werden. Der Leiter des Kulturbetriebs Ferenc Csák ist der Projektleiter für die Chemnitzer Bewerbung.
Chemnitz hat viel vor, das Bid Book ist 64 Seiten stark. Neben der Erstellung dieses Buches hat Chemnitz und seine Bürger schon einiges für die Kandidatur getan. Wie zum Beispiel mit der Aktion „Nimm Platz“. Für diese Kampagne waren die Chemnitzer gefragt. Sie waren dazu eingeladen ihre Ideen zur Verschönerung von bisher verkanten Plätzen in Chemnitz einzureichen. Zehn Projekte erhielten ein Startkapital von 2025 Euro zur Umsetzung der Vorstellungen.
Um die Chemnitzer Bürger von Anfang an mit einzubinden wurde noch mehr getan. Das 40 Seiten umfassende Strategiepapier zu Kulturstrategie wurde in einem Wimmelbild zusammengefasst. Die grafische Aufbereitung und Zusammenfassung machen die Ziele und Wege dahin für jeden leicht verständlich.

Die Jury wertet jetzt die Bewerbungen aus. Am 12. Dezember gibt sie dann bekannt, in wie weit unsere Stadt es in die nächste Runde schafft und auf die sogenannte Short-List kommt. Im Herbst 2020 entscheidet sich dann final, ob sich Chemnitz Kulturhauptstadt 2025 nennen darf.