Kirchen- und Fabrikbaupionier erhält eigene Dokumentation

Chemnitz- Zu Ehren des Pioniers des sächsischen Kirchen und Fabrikbaus Johann Traugott Lohse wurde nun ein Film von Michael Teuchert produziert. Während Johann Traugott Lohse seit fast 200 Jahren nicht mehr unter den Lebenden weilt, stehen seine Bauwerke noch bis heute und werden teilweise noch benutzt.
So gehören zum Beispiel die Baumwollspinnerei in Flöha, Die Kirche in Chemnitz-Reichenbrand oder die Adelsberger Kirche zu den Werken, die unter seinem Namen gebaut wurden. Auch der Filmemacher Michael Teuchert wohnt in direkter Näher der Werke des Baupioniers und hat sich von diesen inspirieren lassen.

Für Teuchert ist dies nicht der erste Film dieser Art. Doch im Zuge des diesjährigen 700-jährigen Jubiläums der Stadt Kleinolbersdorf und der Kulturhauptstadtbewegung blickte Teuchert auf das Leben des Baupioniers Johann Traugott Lohse. Während der Film zunächst im September zur offiziellen Jubiläumsfeier gezeigt werden soll, erhielten schon jetzt die Protagonisten, Unterstützer und Historiker eine Vorpremiere. Auch ein ganz besonderer Gast war am Abend der Vorpremiere vor Ort. Dr. Günther Lohse ist ein direkter Nachfahre des bekannten Kirchen- und Fabrikbauers und war auch direkt an dem Film beteiligt. Damit das umfangreiche Projekt auch in die Tat umgesetzt werden konnte, waren einige Hindernisse zu überwinden. Obwohl es Förderungen für die Filmemacher gab, sorgte die deutsche Bürokratie für einige Verzögerungen.

Bis der Film komplett fertig war gingen fast zwei Jahre ins Land. Bereits 2020 begannen die Filmemacher mit der Produktion der Dokumentation. Jedoch waren auch hier alle Beteiligten durch die Corona-Pandemie deutlich eingeschränkt. Bis zur finalen Premiere müssen noch einige Handgriffe in der Postproduktion erfolgen. Dann wird die Dokumentation neben der Jubiläumsfeier auch bei Sachsen Fernsehen Chemnitz zu sehen sein.

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