Von der Straße auf die Bühne

Peter Rossows rauchige Stimme hallt durch den Stadthallenpark. Im Herzen Chemnitzs schlägt der Musiker in die Seiten seiner Gitarre. Im Rahmen des Kulturfestivals „Parksommer“ spielte Rossow am Samstag Abend.

Für ihn ist es Premiere auf dem „Parksommer“-Festival:

Die Leidenschaft zur Musik entdeckte Peter Rossow schon im Alter von 14 Jahren. Nirvana brachte ihn dazu seine Eltern nach einer Gitarre anzubetteln. Dann kam der Gesang dazu, zunächst aber nur unter der Dusche.
Weiter machte er dann auf der Straße vor 8 Jahren. Anlass war die Liebe. Damals finanzierte er durch die Straßenmusik eine Reise bis nach Gran Canaria, um einem Mädchen hinterher zu reisen. Daher ist er auch unter dem Namen „Peter und die Straße“ bekannt. Nun ist er auch immer wieder auf Bühnen zu sehen. Sein Programm stellt er spontan zusammen.

In diesem sinnhaften Chaos zeigt er nicht nur mit Coversongs sein Können. Zwischendurch lässt er immer wieder eigene Songs in sein Programm mit einfließen. Die Inspiration für diese deutschsprachigen Lieder ereilt ihn auf ganz unterschiedliche Weise.

Er ist nicht der einzige, der in diesen Tagen im Stadthallenpark auf der Bühne steht. Noch bis 4. August geben beim „Parksommer“ zahlreiche Poetry Slamer und Musiker ihr Bestes. Daneben werden Workshops und Kurse wie Yoga angeboten. Auch die Kleinen kommen mit dem Kinderprogramm nicht zu kurz. Wer den ganzen Auftritt von Peter Rossow noch einmal sehen möchte, hat noch eine Chance. Am 3. und 4. August zeigen wir jeweils ab 18.30 Uhr seine Darbietung in voller Länger.