Der Traum von Chemnitz 2025 geht weiter

Monatelang wurde darauf hingefiebert, heute ist eine erste Zwischenentscheidung gefallen. Ein 10-köpfiges Team hatte sich Anfang der Woche auf den Weg nach Berlin gemacht, um dort die Arbeit der letzten Monate zu präsentieren. Am Donnerstag wurde nun gespannt das Ergebnis erwartet.

Der Stadtverordnetensaal war brechend voll. Sobald das Public Viewing begann, herrschte absolute Stille im Saal. Wie gefesselt verfolgten die Besucher die Bekanntgabe.

Erste Freude kam auf, als bekannt wurde, dass es insgesamt fünf Bewerber in die nächste Runde schaffen würden. Die Erwartungen waren groß.

Als erstes durfte sich Magdeburg freuen. Danach Hannover. Und mit jeder Entscheidung wurde es im Saal unruhiger. Der dritte im Bunde war Nürnberg. Und dann……. Video…….. Endlich. Der Jubel war groß, über Minuten feierten die Chemnitzer.

Interview: Hartwig Albiro, Zeitzeuge II. Weltkrieg

Im Rennen um den Titel „Kulturhauptstadt 2025“ haben wir es tatsächlich in die nächste Runde geschafft. Aber bereits in Berlin bzw. auf der Heimfahrt hatte das 10-köpfige Team ein gutes Gefühl. Natürlich war auch ein bisschen Aufregung dabei.

Interview: Hartwig Albiro, Zeitzeuge II. Weltkrieg

Dass es nun tatsächlich geklappt hat, ist auch für Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig ein bewegender Moment. Sie ist glücklich und freut sich für und mit ihrer Stadt.

Interview: Barbara Ludwig, SPD, Oberbürgermeisterin der Stadt Chemnitz

Am Ende entschieden drei Minuten über Sieg oder Niederlage, aber Chemnitz konnte überzeugen und sich gegen starke Konkurrenten durchsetzen. Auch Dresden hatte sich beworben, schaffte es jedoch nicht weiter. Das Feld komplettierte nämlich Hildesheim.

Heute wird in Chemnitz mit Sicherheit noch ordentlich gefeiert. Die harte Arbeit der vergangenen Wochen hat sich gelohnt. Doch schon morgen früh geht es dann weiter.

Interview: Barbara Ludwig, SPD, Oberbürgermeisterin der Stadt Chemnitz

Nächsten Herbst wird dann schließlich die Entscheidung fallen. Wir drücken Chemnitz natürlich weiterhin die Daumen. Und wer weiß, vielleicht können wir uns in knapp fünf Jahren schon Europäische Kulturhauptstadt nennen.