Musik ohne Grenzen

Chemnitz- Der Abend war wieder traumhaft. Im wahrsten Sinne des Wortes. Die fünfte Auflage des Traumkonzerts war wieder ein voller Erfolg. Menschen mit und ohne Behinderung musizierten an diesem Montag Abend gemeinsam.

 

Für jeden wurde das Konzert erlebbar gemacht. Barrierefreiheit wurde hier gelebt.Der große Saal der Stadthalle war prall gefüllt, die Lieder vielseitig und die Stimmung mitreißend. Gemeinsam haben die Musiker zahlreiche bekannte Pop- und Rocksongs aufgeführt. Alle zwei Jahre finden sich sächsische Künstler mit und ohne Behinderung mit Vertretern der Robert-Schumann-Philharmonie zum gemeinsamen musizieren zusammen.  Die Zahl der beteiligten Musiker aus der Philharmonie sei stark gewachsen und auch das Können beim Musizieren miteinander nehme stetig zu, so Petra Liebetrau, die Behindertenbeauftragte der Stadt Chemnitz. Für alle schien das Konzert ein großer Genuss zu sein.

Seit Dezember 2018 ist das Traumkonzert im wahrsten Sinne des Wortes preisgekrönt. Denn die Verantwortlichen konnten voll Stolz den sächsischen Inklusionspreis entgegennehmen. Für die sächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Frau Dr. Maria Stange, geht Inklusion noch tiefer.  Das Traumkonzert ist nur ein kleiner Teil von Vielen, die für Inklusion in unserem Freistaat getan werden. Doch dieser „kleine“ Teil wird immer größer. Das Konzert musste schon von dem kleinen Saal in den großen Saal der Stadthalle ziehen. Auch dieses Jahr waren die Karten wieder heiß begehrt.

Damit reiht sich auch dieses Konzert mit seinem Erfolg in die vorangegangen vier Konzerte ein. Dieser hohe Zuspruch scheint schon fast ein Garant dafür, dass wir uns in zwei Jahren auf das nächste Traumkonzert freuen können.