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Gemeinsam für mehr Entgelt und die Möglichkeit auf Selbstbestimmung bei der Arbeitszeit. Dafür kämpft die Belegschaft der gläsernen Manufaktur in Dresden. Seit Mittwochmorgen befinden sich die Arbeiter des VW-Werks im 24-stündigen Warnstreik. Gleichzeitig demonstrieren die Metaller für flexiblere und arbeitnehmerfreundlichere Beschäftigungszeiten. Insgesamt 130 Arbeiter legten ihre Arbeit nieder, sodass die Produktionsbänder in der Manufaktur komplett still standen. Um ihre Forderungen noch stimmgewaltig zu untermalen, empfingen die VW´ler zusätzliche Gäste. Etwa 100 Kollegen der Firma Koenig und Bauer aus Radebeul sowie 50 Arbeiter der Karosseriewerke Dresden waren vor Ort. Willi Eisele blickt gespannt auf die Reaktionen der Arbeitgeber. Der Tarifstreik der Metall- und Elektrobranche war am Mittwoch deutschlandweit spürbar. Auch die Arbeiter der Werke von Audi, BMW, Daimler und Porsche standen still. Die IG Metall schätzt, dass sich bundesweit bis zu 300.000 Arbeitnehmer an dem Streik beteiligt haben. Dresden Fernsehen hat mit dem Bevollmächtigten der IG Metall Dresden/Riesa gesprochen.