Akuter Altenpflegermangel in Sachsen – Anwerbungen im Ausland

Sachsens Pflegeheime und Pflegedienste kämpfen mit Personalnot. Mehr als ein halbes Jahr blieben offene Stellen durchschnittlich im vergangenen Jahr unbesetzt. Der Fachkräftemangel steigt trotz gleichbleibender Ausbildungszahlen von jährlich 1.600 Anfängern, so das sächsische Sozialministerium. Bis 2030 werden nach Berechnungen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung in Sachsen mehr als 21.000 zusätzliche Pflegekräfte gebraucht. Fachkräfte aus dem Ausland sollen dem Hilfe schaffen. Demnach setzt die Bundesagentur für Arbeit auf Pflegekräfte und Auszubildende aus Mexiko, Brasilien, El Salvador, Tunesien und Bosnien-Herzegowina.