AstraZeneca: Sachsen will keine Reserven mehr vorhalten

Im Kampf gegen das Coronavirus kündigt die sächsische Landesregierung eine geänderte Impfstrategie an. So halte man künftig beim Impfstoff von AstraZeneca keine Reserven mehr vor. „Alles, was da ist, wird verimpft“ kündigt Sozialministerin Petra Köpping an. AstraZeneca werde dabei gut angenommen, führt die Ministerin weiter aus. So haben das Land Sachsen erst am Montag 48.000 weitere Dosen erhalten. Weiterhin werde man aber Reserven beim Impfstoff von BioNTech/Pfizer vorhalten, da man diese für die Zweitimpfungen benötigt. Nur sehr geringe Mengen habe man aktuell von Moderna, wobei dieser Impfstoff laut Köpping auch sehr gut sei.

Ergänzend zu den Impfzentren spricht sich Köpping zudem für eine schnelle Einbindung der Hausärzte bei den Corona-Impfungen aus. Allerdings weißt die aktuelle Impfverordnung des Bundes die Hausärzte noch nicht als berechtigte Impfstellen aus. Zum 1. April wird dies der Bund allerdings entsprechend ändern.