Auf Abruf zum Helfen bereit

Chemnitz – 112- Die Nummer, die jeder kennen sollte. Das ist die Nummer des Notrufs, der direkte Draht zu Rettungswagen und Feuerwehr. Mit dieser Nummer bekommt man Hilfe und das nicht nur deutschlandweit, sondern auch europaweit.

Leider ist nur den wenigsten Menschen bekannt, dass diese Nummer in ganz Europa funktioniert. Dies wollen die deutschen Berufsfeuerwehren ändern. Bereits zum zweiten Mal läuft die Aktion „Twitter-Gewitter“. Mit dieser Aktion soll nicht nur die europaweite Notrufnummer etabliert werden, sondern auch einen Einblick in den Alltag der Berufsfeuerwehr geben werden.
Damit will die Feuerwehr Chemnitz den Bürgern unserer Stadt ihre Aufgaben näher bringen. Die Tätigkeiten der Feuerwehr sind breit gefächert. Nicht nur die Bekämpfung der Flammen oder die Höhenrettung fällt in ihren Aufgabenbereich. Sie sind auch als sogenannte First Responder unterwegs. Wenn der Rettungsdienst ausgelastet ist, springen sie auch im medizinischen Bereich ein. Sie überbrücken als sanitäts- beziehungsweise rettungsdienstlich ausgebildete Einsatzkräfte die Zeit bei Notfällen bis zum Eintreffen des Notarztes.
Daneben möchten sie auch die Menschen für mehr Achtsamkeit im Umgang mit Gefahrensituationen sensibilisieren. Wann ist es wichtig, einen Rauchmelder anzubringen? Welche Gefahren birgt CO2? Und wie schafft man es bei einem Brand das Einatmen von gefährlichem Rauch zu verhindern? Wie bildet man eine Rettungsgasse?
Aufklärung ist nötig, da vielen Menschen das Verständnis für die Arbeit der Feuerwehr fehlt.
Für diesen Einsatz in der Aufklärung durch „Twitter-Gewitter“ haben die deutschen Berufsfeuerwehren vergangen Freitag eine Auszeichnung erhalten. Das Europa-Zentrum Baden-Württemberg verlieh ihnen den „Goldenen Euronotruf-Stern 2020. „.
Mit dieser Aktion geht die Feuerwehr einen wichtigen Schritt in die Öffentlichkeit und bringt den deutschen Bürgern mehr Verständnis für das „Retten, bergen und löschen“