Aufgepäppelt: Tierschützerin rettet Meisenbabys vor dem Tod

Chemnitz- Sie gibt denen eine Stimme, die keine haben. Die Zschopauerin Christine Grzelka hat ihr Leben voll und ganz dem Tierschutz gewidmet.

Seit 10 Tagen leben nun 8 kleine Kohlmeisen bei ihr. Ein Junge hatte mutwillig ihr Nest zerstört. Daraufhin waren sie in der Vogelzucht Chemnitz aufgenommen, und schließlich an Christine Grzelka weiter vermittelt worden.Die mittlerweile 75-Jährige kümmert sich aufopferungsvoll um die Jungtiere. Ihr Tag beginnt mit der ersten Fütterung um 5 Uhr früh, und endet mit der letzten Fütterung um 23 Uhr. Doch was fressen die kleinen Kohlmeisen überhaupt? Jede Fütterung notiert sie in einem Plan. Dort vermerkt sie auch das Gewicht der Jungtiere. So stellt sie sicher, dass es den Kleinen an nichts fehlt. Und dafür ist ihr keine Arbeit zu viel.

Einer der kleinen Vögel ist vor ein paar Tagen bereits verstorben. Die Tierschützerin hofft, dass die anderen acht stark genug sind, um bald selbstständig überleben zu können. In circa 3 Wochen sollen sie sich in einem Käfig so langsam an den Balkon gewöhnen. Sobald auch der Tierarzt einverstanden ist, werden sie dann freigelassen.

Ihr Ziel ist es, die Tiere wieder vollständig in ihren natürlichen Kreislauf zu integrieren, auch wenn sie die Vögelchen schon in ihr Herz geschlossen hat. Christine Grzelka leistet ihren Beitrag zum Schutz unserer Tierwelt, und ist damit ein Vorbild für uns alle.