Besseres Berufsschulangebot gefordert

Chemnitz- In einem Pressegespräch der Handwerkskammer Chemnitz, der Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig, sowie den Landräten Damm, Keil, Scheurer und Vogel wurde am Montag insbesondere die Berufsschulnetzplanung thematisiert.

Bei dieser geht es um die langfristige Planung der Berufsschulträger. Somit sollen diese in Zukunft die Möglichkeit haben, den ständig wechselnden und notwendigen Lehrstoff zu vermitteln.

Auf Grundlage dessen wurden einige Forderungen aufgestellt.

Dazu gehört, dass die Berufsschulnetzplanung transparent zu gestalten und zügig abzuschließen ist.

Um junge Menschen in der Region zu halten, sollen Berufsschulen flächendeckend ausgebaut werden. Eine wichtige Voraussetzung dabei ist ein qualitativ hochwertiges, für junge Menschen attraktives und gut erreichbares regionales Berufsschulangebot.

Außerdem sollen Schulträger von Beginn an in den Planungsprozess eingebunden werden.

Eine weitere zentrale Forderung beinhaltet, dass die Mindestschülerzahlen nicht als starre Vorgaben betrachtet werden, sondern dass diese sich flexibel am aktuellen regionalen Bedarf orientieren.