Bürgergespräch mit viel Diskussionsstoff

Anmod:

Am Montag Abend lud die Stadt zum ersten Bürgerdialog ein. Unter dem Thema „Wie sicher ist Chemnitz“ entstanden viele konstruktive Gespräche. Wie die Diskussionen genau verlaufen sind, dass erfahren Sie jetzt.

Teaser:

Bürgerdialog – Diskussionen zum Thema Sicherheit

BE:

Intensive und teils hitzige Diskussionen fanden am Montagabend im Stadion Chemnitz statt.

Rund 200 Bürger der Stadt nutzten die Chance um am ersten Bürgerdialog teilzunehmen.

Unter dem Thema „Wie sicher ist Chemnitz“ stellten sich sowohl die Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig, als auch der Bürgermeister für Recht Sicherheit und Umweltschutz Miko Runkel sowie weitere Vertreter der Stadt, den Fragen der Bürger.

Aber auch der Sächsische Innenminister Roland Wöller, Justizminister Sebastian Gemkow und die Polizeipräsidentin Sonja Penzel beantworteten fleißig die Fragen, die den Gästen auf dem Herzen lagen.

Nach einer kurzen Einführung in das Thema, wurden die Teilnehmer gebeten sich an den Gesprächstischen einzufinden, um mit den Diskussionen zu beginnen.

Ein großer Andrang herrschte wie bereits zum Sachsengespräch, am Tisch des Innenministers.

Als Fazit des Abends kristallisierte sich für ihn heraus, dass sich die Chemnitzer in keine politische Ecke stellen lassen wollen.

Außerdem kam zur Sprache. dass sich die Bürger wieder sicher in ihrer Stadt fühlen möchten.

Ein wichtiges Kriterium dafür ist die Kriminalitätsprävention, für die sich der Staat einsetzen wird.

Interview: Wöller

Auch bei Justitzminister Gemkow wurde offen diskutiert.

Für zahlreiche Bürger stand dabei vor allem das Thema Strafverfolgung im Mittelpunkt.

Interview: Gemkow

Über die aktuelle Sicherheitslage wurde am Tisch der Oberbürgermeisterin Gesprochen.

Viele Teilnehmer äußerten dabei den Wunsch, dass verschiedene Themen in Zukunft gemeinsam begleitet werden.

Aus diesem Grund soll in kürze ein Beirat gegründet werden, um regelmäßig Themen auf den Tisch zu bringen.

Interview: Ludwig

Ab Oktober soll es weitere Bürgerdialoge geben.

In den nächsten zwei Diskussionsrunden werden die Themen Migration und Rechtsextremismus behandelt.