CFC bezieht Stellung

Chemnitz- Seit dem vergangenen Sonntag steht der Chemnitzer FC hart in der Kritik der bundesweiten Medien. Vor einem Heimspiel der Himmelblauen gedachte der Verein gemeinsam mit seinen Fans einem verstorbenen, langjährigen Anhänger der Himmelblauen der jedoch offenkundig Anhänger der rechten Szene war.

Am Donnerstag nahmen der Insolvenzverwalter Klaus Siemon und Geschäftsführer Thomas Sobotzik bei einer offiziellen Pressekonferenz Stellung. Man wolle das Thema abschließen können und sich wieder auf das Sportliche konzentrieren, so Klaus Siemon. Für ihn beruhen die Geschehnisse und die Entscheidung des Hauptverantwortlichen und Veranstaltungsleiters Thomas Uhlig auf Erpressungen. Die am Donnerstag veröffentlichten Chatverläufe, aus denen hervorgeht das die Würdigung des Verstorbenen mit dem inzwischen zurück getretenen Vorstandsmitglied Uhlig abgestimmt war, seien dabei nicht relevant.

Im Fall des Chemnitzer Stürmers Daniel Frahn gebe es noch kein Urteil. Der 31-Jährige ist wegen eines fragwürdigen Jubels mit einem Tshirt mit der Aufschrift „Support your local Hools“ vorläufig gesperrt.

Die allgemeine Stimmung in der Mannschaft sei laut Thomas Sobotzik am Boden. Man wolle den Verein und die Stadt weiter fördern und die sportlichen Erfolge fortsetzen, doch ohne Hilfe sei dies nicht möglich.

Die gesamte Pressekonferenz sehen Sie nach der Drehscheibe in einer ungeschnitten Version in unserem Programm.