CFC-Spieler liest im Hort „Luri“

„ABC-Lesen tut nicht Weh“ unter diesem Motto steht die erste Woche des Lesens in Chemnitz.

Vom 12. bis zum 16. November fanden mehrere Projekte im Zeichen des Vorlesens statt.

Auch in Chemnitz wurde dazu am Donnerstag halt gemacht und der Fußballspieler Dennis Grote vom Chemnitzer FC las Kindern exklusiv aus dem Buch „Die Kickerbande“ vor.

Was er von dem Vorlesen im Hort hielt und wie wichtig es für ihn im Alltag ist, erzählte er uns in einem Interview.

Auch für die Erzieher ist das Vorlesen eine wichtige Methode, um den Kindern das richtige Lesen und Verstehen von Texten beizubringen.

Erzieher stellen immer wieder fest, dass bei den Kindern häufig gravierende Auffälligkeiten beim Spracherwerb zu erkennen sind.

Im Rahmen einer Studie wurde außerdem festgestellt, dass 33,9 Prozent der Kinder in Sachsen schwerwiegende Probleme beim erlernen ihrer Muttersprache haben.

Gründe dafür sind unter anderem das Nutzen elektronischer Medien von Kindheit an und das Fehlen Vorlesezeiten in der Familie.

Außerdem wird in der heutigen Zeit im häuslichen Umfeld viel zu wenig gesprochen und erzählt.

Um die Lust auf Bücher oder spannende und lustige Geschichten zu wecken, wurde das Projekt in verschiedenen Kitas in Chemnitz und Umgebung durchgeführt.

Dabei befasste sich jeder einzelne Tag mit einer anderen Thematik.

Am Ende des Projektes werden alle beteiligten Einrichtungen gemeinsam ein Buch gestalten.

In dem Buch wird es sich um die fiktive Figur „Fritzi“ drehen.

Alle beteiligten Kitas und Horte kreieren dabei eigene Geschichten rund um die kleine Heldenfigur.