CO2-Ausstoß reduzieren

Chemnitz – Die Zeit des Winterurlaubs ist gekommen. In wenigen Wochen starten die Ferien in Sachsen. Manche haben schon ihre Flüge in die Sonne oder das Skigebiet gebucht. Einige planen sogar schon ihren Urlaub im Sommer. Doch mit jedem Flug blasen wir nicht nur Stickoxide und Wasserdampf in unsere Luft, sondern sorgen auch für direkte CO2-Emissionen.

Neben der Mobilität können auch der Strom- und Gasverbrauch sowie die Produkte die wir konsumieren Einfluss auf unseren ökologischen Fußabdruck haben. Wie groß der eigene Abdruck ist, lässt sich leicht herausfinden. Zum Beispiel mit dem CO2-Rechner des Umweltbundesamtes.

Laut des Umweltbundesamtes hinterlässt jeder Deutsche im Jahr durchschnittlich 11 Tonnen CO2. Die CO2-Emissionen des von Deutschland abgehende Luftverkehrs machte im Jahr 2017 3,3 Prozent der Treibhausgasemissionen aus. Mindestens doppelt so hoch wird der Anteil der Klimawirkung des Fliegens, wenn man diesen im Gesamten betrachtet. Die Stickoxide und der Wasserdampf machen das Fliegen noch einmal schädlicher. Wer nicht auf das Fliegen verzichten kann oder will, hat die Möglichkeit den dadurch verursachten Schadstoffausstoß auszugleichen. Die Stadt und die Grünen gehen mit gutem Beispiel voran. Wie zum Beispiel mit Baumpflanzungen. Genau dies kann auch jeder Bürger selbst umsetzen.

Neben dem direkten Aktiv werden, gibt es auch noch andere Wege seine CO2-Bilanz auszugleichen. Aufseiten wie atmosfair, Klima ohne Grenzen oder Primaklima kann man klimafreundliche Projekte unterstützen. Dort kann man mit Emissionsminderungsgutschriften die Emissionsmenge die man zum Beispiel bei einem Flug verbraucht ökologischen Konzepten ausgleichen.
Jedoch ist es immer besser, Emissionen lieber gleich zu vermeiden oder zu verringern, denn Schadstoffe, die gar nicht erst ausgestoßen werden, müssen auch nicht kompensiert werden.