Corona-Warn-App zeigt ihre Vorboten

Sachsen – Die Corona-Warn-App kommt! Nach langem Warten ist es endlich soweit, die Entwicklung hat einige Zeit gedauert. Gesundheitsminister Jens Spahn kündigte die Vorstellung der Corona-Warn-App für die nächste Woche an. Doch die Vorboten der App zeigen sich schon jetzt.

Die Bluetooth-Schnittstelle für die App tauchte bereits auf einigen Smartphones auf. Viele Bürger zeigten sich besorgt, über das Auftauchen der Schnittstelle. Doch die Sorge ist unberechtigt. Über die automatischen Updates im Betriebssystem, die jedes Handy generiert, wird die Schnittstelle automatisch mit installiert.

Ursprünglich kommt die Technologie aus dem Marketing, für diese neue Verwendung musste erst einiges angepasst werden, um der veränderten Nutzung und den Datenschutzbedenken gerecht zu werden. Die App nutzt die gleiche Technologie, wie sie bereits bei dem Projekt „Smart Urban Services“ in Chemnitz genutzt wird. Diese registriert Bewegungen auch über Bluetooth, mit dem Unterschied, dass die Daten dort für Dienstleistungen genutzt werden. Die Corona-Warn-App soll helfen die Infektionswege nachzuvollziehen, um so eine Verbreitung leichter eindämmen zu können. Mit der App sollen dann die Wege eines Handybesitzers nachvollzogen werden.

Die Entwickler der App, die Deutsche Telekom und SAP, haben zusammen mit der Bundesregierung vieles getan, um die App möglichst transparent und nutzungsorientiert zu gestalten.
Klar ist, dass die App dem aktuellen technologischen Standard und den Datenschutzrichtlinien entspricht. Inwieweit die Corona-Warn-App dann in der Praxis ihrer Funktion gerecht werden kann, wird sich erst nach der Einführung zeigen.