Crashers knapp in der Overtime besiegt

Die Crasher haben knapp mit 4:3 gegen die Tornados aus Niesky verloren. Trotzdem konnten sie sich einen Punkt erkämpfen, da das entscheidende Tor der Tornados erst in der Verlängerung fiel. Die Gegner aus Niesky gingen nach dem Overtime-Sieg mit 2 Punkten nach Hause.
Die Partie auf dem heimischen Eis war für die Crashers ein Wechselbad der Gefühle. Im ersten Drittel gingen die Crashers klar in Führung und beendeten es mit einem 2:0. Beide Tore gingen auf das Konto von Viktor Braun. Der Flügelspieler war aus der U20 Mannschaft zusammen mit Toms Prokopovics eingesprungen. Sie ersetzten Karel Novotny und Charly Rudolph, die überraschend ausgefallen waren.
Im zweiten Drittel fand das Hoch der Crashers dann ein Ende. Innerhalb von 14 Minuten gelang es den Tornados sogar noch in Führung zu gehen. 2:3 für die Gäste war der Spielstand am Ende des 2. Drittels.
Im letzten Drittel hatten sich die Crashers dann wieder gefangen und zeigten Stabilität in der Verteidigung und Offensive. Kurz vor Schluss brachte die Chemnitzer Mannschaft einen taktischen Wechsel. Der Schlussmann Kevin Kopp wurde durch einen weiteren Stürmer ausgetauscht. Der Wechsel zahlte sich aus, denn 33 Sekunden vor Spielende schoss Kenneth Hirsch den rettenden Ausgleich.
In der Verlängerung schaffte der Kapitän der Gäste mit einem Solo das entscheidende Siegtor.
Durch das Unentschieden in der regulären Spielzeit geht trotzdem ein Punkt an die Crashers. Die Tornados gehen durch das Tor in der Overtime mit zwei Punkten nach Hause.
Damit stehen die Chemnitz Crahsers aktuell auf dem 3. Platz der Regionalliga Ost. Und mit 19 Punkten nur einen Punkt hinter FASS Berlin.
In der nächsten Partie der Crashers steht das Rückspiel gegen die Schönheider Wölfe an. Das Auswärtsspiel findet am Samstag dem 16. November um 17 Uhr statt. Die Chancen für die Chemnitzer stehen gut. Das erste Aufeinandertreffen in dieser Saison ging mit 3:1 an die Chemnitzer. Die Wölfe liegen zwar direkt hinter den Chrashers auf Platz 4, aber mit nur 14 Punkten ist der Abstand zu den Chemnitzern recht groß.