Daniel Frahn spielt auf Bewährung

Der Nordostdeutsche Fußballverband sperrt Daniel Frahn nach seinem umstrittenen Torjubel für vier Meisterschaftsspiele der Regionalliga. Das gab der NOFV am Montag bekannt.

Die beiden zurückliegenden Partien gegen den BFC Dynamo Berlin sowie den Berliner AK, in denen Frahn bereits nicht zum Einsatz kommen durfte, werden der Sperre angerechnet. Die beiden offenen Partien wurden zudem für die Dauer von zwölf Monaten auf Bewährung ausgesetzt. Hinzu kommt, dass Frahn wegen unsportlichem Verhalten eine Geldstrafe von 3.000 Euro zahlen muss. Stephan Oberholz, Vorsitzender des NOFV äußerte sich zum Urteil wie folgt: : „Der Fußball darf keine Bühne für Hooligans, Nazis und Rassisten sein. Wer solche sportfremden Inszenierungen unterstützt, auch aus Gedankenlosigkeit oder Naivität, verstößt gegen Grundwerte des Sports und schadet dem Ansehen des Fußballs. Spieler Frahn war aber zu Gute zu halten, dass er sich schuldeinsichtig zeigt, sein unbedachtes Verhalten öffentlich entschuldigt hat und dies bedauert, er eine vereinsinterne Geldstrafe bekommen hat und sich glaubhaft von jeglichem Nazigebahren und entsprechenden politischen Einstellungen distanziert hat.“
Durch die Strafe ist Daniel Frahn ab sofort wieder für den Chemnitzer FC einsatzfähig. Die Himmelblauen haben das Urteil des NOFV-Sportgerichts in vollem Umfang akzeptiert.