Das Motto für die Bewerbung 2025 steht

Dass Chemnitz sich um den Titel Europäische Kulturhauptstadt 2025 bewerben möchte, ist nichts Neues.

Nun hat die Stadt jedoch das Motto, unter dem die Bewerbung stehen soll, präsentiert.

Der Titel lautet „AUFbrüche. Opening Minds. Creating Spaces.“

Hintergrund ist, dass Chemnitz in vielerlei Hinsicht „AUFbrüche“ erlebt hat.

Und auch jetzt soll erneut ein „AUFbruch“ stattfinden in eine noch bessere Zukunft für die Stadt.

Wie die Stadt betonte, zeichne Chemnitz vor allem die „Macher-Mentalität“ und der Erfindergeist aus.

Aus diesem Grunde sei man auch optimistisch, dass die Jury von der Geschichte, die Chemnitz zu erzählen hat, begeistert sein wird.

Das Konzept nehme immer mehr Gestalt an und werde in den kommenden Wochen und Monaten präsentiert.

Eingereicht werden muss die Bewerbung dann am 30. September 2019.

Wie Ferenc Csák, Leiter des Kulturhauptstadt-Projektes verriet, wird eine unabhängige Jury im Anschluss alle eingegangenen Bewerbungen prüfen.

Im Fokus steht insbesondere, was die Stadt und ihre Menschen ausmacht.

Chemnitz habe viel zu bieten und müsse sich nicht vor der Konkurrenz verstecken. Man rechne sich große Chancen aus, dass man in die zweite Bewerbungsrunde komme, so Csák weiter.

Wenn Chemnitz tatsächlich die nächste Runde erreicht, würde sich die Jury dann einen Tag lang vor Ort ein Bild von der Stadt machen, ehe dann Ende 2020 die Entscheidung feststeht, wer den Titel „Europäische Kulturhauptstadt 2025“ tragen darf.

Aber auch, wenn Chemnitz nicht Kulturhauptstadt wird, soll sich laut Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig durch den gesamten Prozess vieles zum Positiven verändern.

Denn gemeinsam mit den Bürgern wird aktuell daran gearbeitet, wie die Stadt attraktiver werden kann.

Man wolle „Neue Räume geben. Arbeit neu vernetzen. Und Spuren für eine gemeinsame Zukunft.“ legen.

Konkret heißt das, dass sich die Region öffnet, Geschichte erlebbar macht und der Alltag auf verschiedene Art und Weise erleichtert wird.

Eines wurde bei der Präsentation deutlich, die Stadt soll für nachfolgende Generationen lebenswerter und attraktiver werden.