Das wird aus der Baustelle am Johannisplatz

Chemnitz- In der Innenstadt soll bald ein neues Büro- und Geschäftshaus der einsenergie in sachsen entstehen. Bei einer Pressekonferenz am Freitag wurde umfangreich über das Bauprojekt am Johannisplatz informiert.

Anwesend war auch Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig, die den Handwerks- und Baubetrieben viel Erfolg wünschte und auch die Bedeutung des Projekts für die innerstädtische Entwicklung lobte. Im Anschluss erfolgte die Zeremonie der Grundsteinlegung. Eine Zeitkapsel, gefüllt mit symbolischen Gegenständen wurde in den Grundstein hineingelassen und mit einer Steinplattte verschlossen. Eine Pfarrerin sprach zudem einen Segen für das Bauvorhaben aus.

Die eins energie Zentrale entsteht durch Zusammenarbeit der TCHOBAN VOSS Architekten, dem Bauunternehmen Klöster sowie der FAY Projektentwickler. Jörg Rudloff von TCHOBAN VOSS Architekten betonte, bei der Gestaltung des Gebäudes den städtebaulichen Kontext zu wahren. Der Anschluss an das denkmalgeschützte Gebäude des Kaufhaus Schocken stellt durch das Aufeinandertreffen verschiedener Baustile eine erhöhte Anforderung dar.

Roland Warner, der Vorsitzende der eins-Geschäftsführung stellt vor allem den Mehrwert für die Chemnitzer in den Vordergrund. Nicht nur modernste Arbeitsbedingungen sollen die Chemnitzer in den Gebäudekomplex locken. Die transparente Öffnung zum Johannisplatz und das Kundencenter im Erdgeschoss sollen den lokalen Energieversorger attraktiver für die Bürger machen. Auch kulturelle Angebote, wie zum Beispiel Ausstellungen, sowie Einzelhandelsgeschäfte sollen in das Erdgeschoss einziehen.

Das Büro- und Geschäftshaus erstreckt sich auf eine Fläche von rund 5.700 Quadratmetern. Als Hauptmieter wird eins energie in sachsen einziehen und eine Mietfläche von rund 13.500 Quadratmetern auf sechs Stockwerken belegen. Anschließend an das smac sollen rund 5.500 Quadratmeter als Hotel mit 150- 200 Zimmern genutzt werden. In einer zweigeschössigen Tiefgarage und einem Parkhaus stehen Mitarbeitern, Kunden und Gästen 350 Pkw-Stellplätze zur Verfügung.

Nachdem nun die archäologischen Untersuchungen an der Baustelle abgeschlossen sind, kann nun richtig losgelegt werden. Im Sommer 2021 soll das Bauprojekt voraussichtlich abgeschlossen werden.