Der CFC zieht Bilanz und wagt Blick nach vorne

Chemnitz – Knut Müller ist seit 100 Tagen im Amt. Seit 7. Dezember ist er Vorsitzender des neuen Aufsichtsrates des Chemnitzer Fußball Clubs. Jetzt ziehen er und seine Kollegen Bilanz und versuchen einen Umgang mit der Corona-Krise zu finden.

Seine Anfänge beschreibt er als schwierig. Der CFC hatte im Jahr 2019 einiges durchmachen müssen. Von der Insolvenz bis hin zu einigen personellen Änderungen. Im Zuge dessen wurde auch der Aufsichtsrat neu besetzt. Dieser sollte bereits im August gewählt werden, doch die Wahl scheiterte. Nach einer Übergangslösung wurde dann der jetzige Aufsichtsrat letztendlich Anfang Dezember gewählt.
Einer der ersten Amtshandlungen Müllers war es den Vorstand neu zu besetzen. Dort im Amt sind jetzt Romy Polster, Siegfried Rümmler, Michael Reichardt und Armin Causevic. Müller bewertet das Zusammenspiel des neuen Vorstandes mit Aufsichtsrat und Ehrenrat als sehr gut. Ebenso lobt er das zielführende Arbeiten.

Nun trifft den CFC noch eine weitere Herausforderung. So wie der gesamte europäische Fußbalsind auch die Himmelblauen von der Corona-Krise betroffen. Auch sie müssen sich Gedanken machen, wie sie den Verein sicher durch diese Zeit bringen können. Ein Wundermittel hat der Chemnitzer Verein nicht. Er ist auf die Treue und Unterstützung seiner Partner angewiesen. Im Gegenzug möchte der Verein selbst die Partner durch ein gemeinsames Netzwerk unterstützen.

Im Moment ist die große Hoffnung, dass die Ruhe-Phase der 3. Liga tatsächlich, nur bis 30. April andauern wird. Und, dass sowohl Spieler, als auch Fans der 3. Liga zum 1. Mai wieder in die Stadien strömen dürfen.