Eine interkulturelle Liebesgeschichte aus Chemnitz

Dass Männer und Frauen unterschiedlich ticken und ganz gern mal aneinander vorbei reden, stellt so manche Beziehung auf die Probe.

Kommen die Lebensgefährten zusätzlich noch aus verschiedenen Kulturen, gibt es weitere Hürden zu meistern. Unterschiedliche Meinungen in Bezug auf Religion, Kommunikation und Erziehung können zu ungeahnten Problemen führen. Genau mit diesem Thema setzt sich aktuell ein studentisches Filmprojekt auseinander. Doch worum genau geht es in dem Film „Saleh und Maja“? Im Film geht es um eine interkulturelle Liebesgeschichte zwischen einem syrischen Flüchtling und einer Chemnitzer Studentin.

Mithilfe von zwei öffentlichen Castings wollte die Film-Crew ihre Idealbesetzung finden. Auch Maja nutzte die Chance und überzeugte mit ihrem Talent und ihrem Ehrgeiz. Die junge Studentin konnte sich gegen die anderen Bewerbern durchzusetzen und übernimmt die Hauptrolle im Film. Lustiger Weise heißt die Protagonistin ebenfalls „Maja“. Neben der Liebesgeschichte steht aber auch die Entwicklung der Hauptfigur im Mittelpunkt des Filmes.

Schon im vergangenen Jahr lernte sich die junge Gruppe in einem Seminar an der TU-Chemnitz kennen und legte dort den Grundstein für den Film. Seit Ende März laufen nunmehr die Arbeiten an dem 30-minütigen Film auf Hochtouren. Über 50 Studenten wirkten mit und ließen den Film in 13 Drehtagen zu etwas Besonderem werden. Dabei gab es einige lustige und unerwartete Momente, wie beispielsweise einen Dreh ohne Licht.

Jedoch nahmen die Studenten die Überstunden gern in Kauf, um die Dreharbeiten fristgerecht abzuschließen. Bereits in diesem Sommer soll der Film in Chemnitz Premiere feiern. Wann und wo, das bleibt aber vorerst geheim. Wer schon jetzt neugierig darauf ist, wie sich die Charaktere entwickeln, kann auf der  Instagram-Seite unter: www.instagram.com/salehundmaja/ der Filmcrew in den Film hineinschnuppern.