Europawoche: Wirtschaftsminister Dulig besucht sächsische Unternehmen

Viele Menschen im Freistaat verbinden mit Europa vor allem wirtschaftlichen Zusammenhalt. Und das nicht ohne Grund. Sachsen hat in den letzten 6 Jahren von rund 2,8 Milliarden Euro EU-Fördergeldern profitieren können. Das zeigt sich auch in Sachsens Unternehmen. Anlässlich der Europawoche besuchte Wirtschafts- und Arbeitsminister Martin Dulig am Mittwoch verschiedene Unternehmen, um zu sehen, wie Projekte, die von der EU gefördert werden, hier zu deren Wettbewerbsfähigkeit beitragen. Die Mechatronische Maschinen GmbH, kurz metrom in Hartmannsdorf konnte mithilfe des Fraunhofer-Instituts für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik den Highspeed-3D-Druck für Hochleistungskunststoffe entwickeln. Möglich gemacht wurde dieses Projekt durch rund 600.000 € Fördergelder aus den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und Landesmitteln des Freistaates Sachsen. Auch aus wissenschaftlicher Sicht sind diese Projekte extrem wichtig, da ohne Fördergelder einige Entwicklungen gar nicht stattfinden würden. Die Zusammenarbeit von Unternehmen und Wissenschaft hat hier richtig gut funktioniert. Nicht nur, dass das neue Druckverfahren 8-mal schneller als herkömmliche 3D-Drucker ist, es ermöglicht ganz nebenbei noch ein sehr nachhaltiges Arbeiten, da nicht nur günstiges Standard-Kunstoffgranulat, sondern ebenso recyceltes Material verwendet werden kann.

Technische Innovationen wie diese sind es, die Sachsen stark machen. Doch das allein reicht nicht aus. Sächsische Innovationen sorgen dafür, dass sich Europa und Sachsen gegenseitig stark machen. Darüber ist der Wirtschaftsminister sehr erfreut.