Fachkräftesicherung bleibt im Fokus

Chemnitz- Am Mittwoch fand die achte Integrationsmesse in Chemnitz statt. Die Veranstaltung trieb schon vor Beginn unzählige Interessierte vor den Haupteingang des Staatlichen Museums für Archäologie.

Zu diesem Anlass fand sich auch die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, im smac ein, um die Veranstaltung zu eröffnen und zu begleiten. Zielpublikum der Integrationsmesse sind Migranten, die in Chemnitz heimisch werden und hier arbeiten wollen, aber auch Arbeitgeber die Kontakt zu potentiellen Mitarbeitern mit ausländischen Wurzeln suchen. Laut Petra Köpping, konnte seit der Flüchtlingswelle 2015 schon viel in Sachen Integration erreicht werden.

Im Gebäude fanden sich Arbeitgeber aus Wirtschaft und Verwaltung zusammen, um die Gäste über Ausbildungs- und Arbeitsmöglichkeiten in unserer Region und im Ausland zu informieren. Um die Sprachbarrieren zu überwinden, gab es Sprach-lotsen für English, Russisch, Arabisch und Persisch.  Mit dem Thema „Wir arbeiten zusammen“ sollte der Fokus der Messe vor allem auf die Fachkräftesicherung gelegt werden. Dabei nutzten viele Arbeitgeber vor Ort die Chance, potentielle Arbeitnehmer zu finden. Denn es gibt immer noch Lücken im Arbeitsmarkt, die gefüllt werden können. Auch Bildungseinrichtungen, Behörden, sowie Sport- und Kulturvereine präsentierten ihre Leistungen. Als Neuheit wurden dieses Jahr ebenfalls Angebote für Chemnitzer vorgestellt, die einen Aufenthalt im europäischen Ausland anstreben.  Neben kostenlosen Bewerbungsfotos, Möglichkeiten zu Spiel und Spaß und tollen Mitmachaktionen, hatten die Besucher auch die Chance sich untereinander auszutauschen.