Fall Hardy G. zieht erneut vors Gericht

Chemnitz- Der Fall Hardy G. wird erneut vor Gericht aufgerollt. Der Sportschütze soll im Sommer 2018 seine Ex-Freundin Silke K. gestalkt und terrorisiert haben.

Unter anderem soll Hardy G. Sie bedroht haben und in das Haus ihrer Familie eingedrungen sein. Nach der ersten Urteilsfindung im Mai 2019 ging er in Berufung und forderte 10 Monate Haft wegen Hausfriedensbruch. Sein Fall ging also im September erneut vors Gericht. Ende 2019 wurde er vom Landgericht Zwickau schließlich wegen Bedrohung und Nachstellung zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt. Das Urteil will der 31-Jährige jedoch nicht akzeptieren. Nun wird er beim Oberlandesgericht in Dresden eine Revision des Verfahrens beantragen. Der Fall hatte für Aufsehen gesorgt, da die Polizei fünfeinhalb Wochen bundesweit nach Hardy G. gefahndet hatte. Dieser war bewaffnet mit einem Sturmgewehr vor der Polizei geflüchtet. Erst am 20. Juli 2018 wurde der 30-Jährige in einem Hotelzimmer in Frankfurt am Main von Polizeibeamten festgestellt.