Frankfurter Chronist zeigt jüdisches Leben in Deutschland

Im Eduard von Winterstein Theater gibt es aktuell eine besondere Ausstellung zu sehen. Der Frankfurter Fotograf Rafael Herlich hat sich mit dem jüdischen Leben in Deutschland beschäftigt. Dabei sind über 30 Fotografien mit den unterschiedlichsten Motiven entstanden. Egal ob bei ein Soldat beim Beten oder ein Besuch der Kanzlerin, die Bilder zeigen Mitglieder der jüdischen Gemeinde in ganz alltäglichen Situationen. Damit möchte der Fotochronist zeigen, wie vielfältig das jüdische Leben in Deutschland ist.

Obwohl auf seinen Fotos auch einige bedeutende Persönlichkeiten wie Angela Merkel zu sehen sind, gehören ganz andere Motive zu den persönlichen Highlights des Chronisten. Dabei spielt der „Großvater“ als Motiv eine ganz persönliche Rolle. Anlässlich der Ausstellungseröffnung berichtete Herlich auch über seine persönlichen Erfahrungen. Diese teilt er auch immer wieder gern mit Schülern und erklärt diesen wie wichtig auch heute noch die Vergangenheit ist.

Bei seinen Besuchen in den Schulen hat der Fotograf und Buchautor auch negative Erfahrungen mit Schülern gemacht. Doch gerade diese Situationen sorgen bei Ihm dafür, dass er noch mehr das Gespräch mit den Beteiligten sucht. Eines seiner privatesten Fotos ist das seiner Großeltern. Obwohl Herlich nur ein einziges Bild von den beiden hat, hat er beschlossen dieses in seinem Buch mit allen zu teilen. Wer seine Aufnahmen selbst bestaunen möchte, kann dies noch bis Ende des Jahres im Eduard von Winterstein Theater in Annaberg.