Frischer Wind in den Kunstsammlungen

Frédéric Bußmann ist seit Anfang Mai der neue Generaldirektor der Chemnitzer Kunstsammlungen. Mit Ihm startet auch die Zeit nach Ingrid Mössinger, die über 20 Jahre die Kunstsammlungen erfolgreich geleitet hatte. Der junge Kunsthistoriker hat genaue Vorstellungen, was in den kommenden Jahren in der Chemnitzer Kunstwelt getan werden soll.

Er ist der neue Mann in den Chemnitzer Kunstsammlungen – Frédéric Bußmann. Der 43-Jährige erblickte in Frankreich das Licht der Welt. Aufgewachsen in Münster studierte er später in Berlin und Rom Kunstgeschichte. Am 1. Mai diesen Jahres hat er nun seinen neuen Job in der Stadt der Moderne angetreten.

O-Ton FRÉDÉRIC BUßMANN Generaldirektor Kunstsammlungen Chemnitz

Als Nachfolger von Ingrid Mössinger will er die existierende Strahlungskraft der Kunstsammlungen aufrecht erhalten und durch moderne Kommunikation die Zielgruppe erweitern. Die großen Fußstapfen seiner Vorgängerin sieht er mit Respekt, will sich aber davon nicht einschüchtern lassen.

O-Ton FRÉDÉRIC BUßMANN Generaldirektor Kunstsammlungen Chemnitz

Unter anderem will er die Ausstellungen im Internet für Kunstinteressierte zur Verfügung zu stellen. Aber auch eine Applikation zur Verknüpfung von Ausstellung und Smartphone kann sich Frédéric Bußmann gut vorstellen.
Von der erfolgreichen Umsetzung ist er überzeugt – denn in seiner kurzen Zeit in Chemnitz hat er in der Bevölkerung eine Eigenschaft heraus gelesen, die den Generationswechsel in den Kunstsammlungen unterstützt.

O-Ton FRÉDÉRIC BUßMANN Generaldirektor Kunstsammlungen Chemnitz

Aktuell muss Bußmann noch die Abläufe der Kunstsammlungen verinnerlichen, bevor es an die eigentliche Arbeit mit der Planung der Ausstellungen geht. Jung und dynamisch geht er dabei sein neues Großprojekt an.