Gefahrgutunfall führt zu Evakuierung

Dienstagvormittag kam es in Draisdorf zu einem folgenschweren Verkehrsunfall.

Ersten Informationen zufolge hatte sich ein Pony gegen 10.15 Uhr erschrocken, losgerissen und war von einem benachbarten Bauernhof entkommen.

Unglücklicherweise rannte das Pferd auf die Chemnitztalstraße, wo es mit einem Lkw kollidierte.

Dieser hatte Chemikalienfässer mit ätzenden Substanzen geladen.

Durch das plötzliche Auftauchen des Pferdes leitete der Lkw-Fahrer eine Gefahrenbremsung ein.

Diese hatte zur Folge, dass sich die Ladung löste und von der Ladefläche fiel.

Der Inhalt der Fässer verteilte sich daraufhin über die Straße.

Die hinzugerufene Feuerwehr sicherte zunächst den Bereich ab und versuchte, die Gefahrenlage einzuschätzen.

Augenmerk lag dabei zunächst darauf, herauszufinden, welche Gefahrengüter der Lkw geladen hatte.

Interview: RÉNE KRAUS, Amtsleiter Feuerwehr Chemnitz

Dafür wurden insgesamt sieben Personen aus den umliegenden Häusern evakuiert.

Eine Frau und zwei Kinder wurden vorsorglich ins Krankenhaus eingeliefert.

Die Feuerwehr arbeitete noch bis in die Abendstunden hinein mit Hochdruck daran, die Situation vor Ort unter Kontrolle zu bringen.

Interview: RÉNE KRAUS, Amtsleiter Feuerwehr Chemnitz

Wie lang der Einsatz andauert, kann bislang noch nicht eingeschätzt werden.

Bis zur Beendigung der Arbeiten ist die Ortsdurchfahrt Draisdorf zwischen der Autobahnabfahrt Glösa und dem Abzweig Wittgensdorf voll gesperrt.

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