Grippewelle erwischt Sachsen

Die Grippewelle hat Sachsen wieder einmal fest im Griff. Alleine in den letzten Wochen hatte sich die Zahl der Neuerkrankungen verdoppelt. Mehr als 4.500 Menschen haben sich in der aktuellen Grippesaison im Freistaat mit dem Influenza-Virus infiziert.
Laut der Landesuntersuchungsanstalt liegen die Erkrankungswerte im gesamten Land auf einem stark erhöhten Niveau. Da nicht jeder Infizierte einen Arzt aufsucht, ist die Dunkelziffer voraussichtlich deutlich höher. Im Bericht der Landesuntersuchungsanstalt aus der sechsten Kalenderwoche geht zudem hervor, dass es allein in Sachsen bereits acht Todesfälle gab, die auf den Virus zurückzuführen sind. Auch in Chemnitz starb bereits eine Person. Zwar liegen die aktuellen Zahlen noch unter denen des letzten Jahres, allerdings wird eine Impfung weiterhin dringend empfohlen. Diese bietet zwar keinen hundertprozentigen Schutz, trotzdem ist das die beste Vorbeugung einer Infektion. Ansteckend sind die meisten Grippe-Erkrankten insbesondere während der ersten vier bis fünf Tage. Eine Grippe dauert in der Regel ein bis zwei Wochen. Grippeviren werden hauptsächlich durch Tröpfchen übertragen. Sie entstehen gerade beim Husten und Niesen. Durch die Schwächung des Immunsystems erhöht die Influenza das Risiko anderer schwerer Erkrankungen.