Großbrand auf Fabrikgelände

Ein Großbrand hielt seit Montagnachmittag die Chemnitzer Feuerwehr in Atem.

Gegen 15.10 Uhr wurde den Einsatzkräften ein Brand auf der Limbacher Straße, Ecke Rudolf-Krahl-Straße gemeldet.

Wie sich vor Ort herausstellte, stand ein leerstehendes Fabrikgebäude über mehrere Etagen in Flammen.

Die Löscharbeiten gestalteten sich jedoch schwierig, da die Feuerwehr nur unter erschwerten Bedingungen auf das Gelände neben der ehemaligen Altendorfer Güterbahn gelangen konnte.

Interview: RONALD GÜNTHER, Einsatzleiter Berufsfeuerwehr Chemnitz

Auch die akute Einsturzgefahr des Gebäudes machte den Einsatzkräften zu schaffen.

Denn bei der Bekämpfung des Brandes stürzten immer wieder Teile der Lagerhalle ein und legten neue Glutnester frei.

Obwohl die Einsatzkräfte der Feuerwehr die ganze Nacht vor Ort waren und versuchten, den Brand einzudämmen, züngelten auch am Dienstag noch Flammen auf, die bekämpft werden mussten.

Um an diese heran zu kommen, musste mithilfe des Technischen Hilfswerkes nach und nach das Gebäude abgetragen werden.

Insgesamt waren rund 65 Kameraden der Berufsfeuerwehr sowie der Freiwilligen Feuerwehren Rabenstein, Siegmar und Glösa im Einsatz, um dem Brand zu Leibe zu rücken.

Verletzt wurde bei den Löscharbeiten glücklicherweise niemand.

Die Anwohner im Stadtteil Altendorf mussten jedoch Fenster und Türen geschlossen halten.

Und auch Autofahrer hatten mit Verkehrseinschränkungen zu kämpfen, denn die Limbacher Straße musste für die Dauer der Löscharbeiten voll gesperrt werden.

Die Rudolf-Krahl-Straße war zudem nur einspurig befahrbar.

Wie die Polizei Chemnitz mitteilte, hat die Kripo die Ermittlungen wegen des Verdachts der Brandstiftung aufgenommen.