GRÜNES LICHT FÜR CHEMNITZER BAHNBOGEN

Die Deutsche Bahn will die Erreichbarkeit des Chemnitzer Zentrums schneller, effizienter, moderner und barrierefrei gestalten.

Mit dem am Freitag bestätigten Bauvorhaben des Chemnitzer Bahnbogens, wird es in Zukunft umfangreiche Modernisierungsarbeiten geben.

Das Projekt erhielt den Namen, weil sich die Baustrecke in einer reinen Bogenlage befindet.

Die Deutsche Bahn wird das Gesamtvorhaben in insgesamt 2 Bauabschnitte unterteilen.

In der ersten Bauphase sollen unter anderem vier Brücken und zwei neue Haltepunkte entstehen.

Interview:

Für den ersten Bauabschnitt sind circa 80 Millionen Euro an Investitionsgeldern geplant.

In der zweiten Bauphase soll dann das unter Denkmalschutz stehende Chemnitztalviadukt saniert werden.

Die auch unter dem Namen bekannte „Beckerbrücke“ sollte ursprünglich durch einen Ersatzneubau ausgetauscht werden.

Aus denkmalschutzrechtlichen Gründen wurde dies jedoch vom Eisenbahn-Bundesamt abgelehnt.

Interview:

Die Bauphase eins soll im Frühjar 2019 starten und bis spätestens Anfang 2023 abgeschlossen sein.

Für die Bauphase zwei soll die Planung noch mindestens eineinhalb Jahre betragen. Bis 2025 soll die Sanierung des Chemnitztalviadukts andauern.

In beiden Bauphasen wird es zu Einschränkungen im Straßen-, Straßenbahn- und Busverkehr kommen.