Kinderstadt schließt ihre Türen

Chemnitz- Vier Wochen Kinderstadt sind vorbei- und die Bilanz ist durchweg positiv. Sowohl für die Helfer als auch für die Teilnehmer war es eine aufregende und erlebnisreiche Zeit.

Während sich anfangs noch intensiv mit dem Häuserbau beschäftigt wurde, fühlen die Kinder sich nun wie zu Hause, und wollen die „Stadt der Kinder“ überhaupt nicht mehr verlassen. Insgesamt besuchten rund 600 Kinder im Alter von 4 bis 17 Jahren das Projekt am Rande des Sonnenbergs. Der Großteil der Kinder war vom Anfang bis zum Ende mit dabei. Dadurch sind auch viele, enge Freundschaften entstanden. Trotz der Sprachbarrieren waren alle Kinder bemüht Deutsch zu lernen und sich mit den Teilnehmern zu verständigen. Damit der Umgang stets friedlich blieb, wurden auch einige Regeln von den Kindern selbst aufgestellt.

Nachdem jeder ein Dach über dem Kopf hatte, wurden verschiedene Berufe verteilt. Besonders beliebt war dabei die Polizei. Auch eine eigene Tischlerei sowie eine Schnitzerei wurden in der Kinderstadt eröffnet. Der Häuserbau war für die Kleinen ein ganz besonderes Erlebnis, Außerdem wurden verschiedenste Workshops von Chemnitzer Unternehmen für die Kinder angeboten. Vom Friseur, über Maurer bis zur Feuerwehr- es gab für jeden etwas zu entdecken. Nach dem Erfolg der diesjährigen Kinderstadt ist das Projekt für nächstes Jahr schon in Planung. Die Kinder konnten ihre Stadt selbst kreativ gestalten, und sammelten dabei viele wichtige Erfahrungen. Wer es dieses Jahr verpasst hat, hat nächstes Jahr zum Glück nochmals die Möglichkeit von Anfang an mitzuwirken.