Koalition diskutiert weiter über Blutspende-Diskriminierung

Im sächsischen Landtag wurde am Dienstag nicht über den Antrag der Öffnung der Blutspende für bi- und homosexuelle Männer sowie für transgeschlechtliche Menschen abgestimmt. Stattdessen wurde er zur weiteren Debatte zurück in den Ausschuss überwiesen. Man freue sich, dass eine weitere Debatte in der Koalition angestoßen wurde, erklärten DIE LINKE-Politikerinnen Sarah Buddeberg und Susanne Schaper. 650 Vollblutspenden seien zur täglichen Versorgung in sächsischen Krankenhäusern und Arztpraxen nötig. Da während der Corona-Pandemie vielerorts die Spenden nicht möglich waren auch wegen ausgefallener Blutspendenevents, habe man in Blick auf die Zukunft mit großem Mangel zu kämpfen. Dementsprechend sei es an der Zeit die motivierte, gesunde Gruppe von Menschen nicht länger pauschal von der Blutspende auszuschließen, da jede Spende Leben rette.