Kooperation zwischen Sachsen und Georgien

Dresden- Sachsen und Georgien wollen künftig enger bei der Rückführung von Straftätern und abgelehnten Asylbewerbern zusammenarbeiten.

„In Deutschland müssen dringend verlässliche Vereinbarungen mit den Herkunftsländern geschaffen werden, damit die ihren Staatsbürger zurücknehmen“, äußerte Sachsen Innenminister Prof. Roland Wöller, der sich mit dem georgischen Botschafter in Deutschland Elguja Khokrishvili Anfang dieser Woche in Dresden getroffen hat.

Georgien soll vom Bund schnellstmöglich als sicheres Herkunftsland eingestuft werden, um die Verfahrensdauer der Asylanträge zu verkürzen. Außerdem habe Georgien zahlreiche Gesetze auf den Weg gebracht, um den Asylmissbrauch georgischer Staatsbürger weiter einzudämmen.