Kreativität und Solidarität sichern das Überleben

Wir alle haben mit dem Corona-Virus und dessen Folgen zu kämpfen. Seit einigen Tagen ist die neue Allgemeinverfügung in Kraft, dass auch Gaststätten ihre Türen geschlossen halten müssen. Um den Bankrott der Sportgaststätte Leukersdorf zu vermeiden haben sich Claudia und Mario Lappöhn etwas einfallen lassen. Sie bieten einen Abholservice. An einem Fenster können sich hungrige Menschen jetzt ihr zuvor bestelltes Essen abholen. Doch das ist nicht alles, sie liefern das Essen auch nach Hause.
Damit versuchen sie das Loch in den Finanzen der Gaststätte nicht allzu groß werden zu lassen und unbeschadet durch die Zeit der Corona-verursachten Einschränkungen zu kommen. Doch Claudia Lappöhn hat gemerkt, dass nicht nur die Sportgaststätte Leukersdorf mit der aktuellen Situation zu kämpfen hat. Sie hat sich mit Unternehmen in Jahnsdorf und Umgebung in Verbindung gesetzt.
Viele Gaststättenbetreiber bringt die momentane Situation auf kurz oder lang in finanzielle Not. Staatliche Hilfen sind auf den Weg gebracht, aber ob diese ausreichen werden, um die Corona-Krise zu überleben, kann aktuell noch niemand sagen. Daher ist es umso wichtiger jetzt eine solche Kreativität und Solidarität wie Claudia Lappöhn an den Tag zu legen. Das sieht auch Daniel Schade, der Vizepräsident des Verbandes der Köche Deutschlands.
Die Aktion der Sportgaststätte Leukersdorf zeigt, dass niemand allein durch diese Krisenzeit hindurch muss. Wenn wir einander helfen, werden wir stark genug sein, diese Notlage gemeinsam zu überstehen.
Sowohl am Ausgabefenster als auch beim Ausliefern werden Schutzmaßnahmen wie Mundschutz, Handschuhe, Desinfektionsmittel angeboten.
Ab einem Bestellwert von 50 Euro gibt es noch eine Rolle Klopapier obendrauf
Ungewöhnliche Zeiten erfordern ungewöhnliche Maßnahmen.