Modellprojekt „Leipzig Sport“ auf Eis gelegt

Am 1. April treten die Leipziger Handballer gegen Erlangen an. Eigentlich hätte es ein besonderes Spiel werden sollen. Nach mehr als einem Jahr endlich wieder mit Zuschauern. Dafür entwickelte die Stadt Leipzig das Modellprojekt „Sport“. Dieses Projekt basiert auf der Restart 19 Studie aus dem vergangenen Jahr. Eigentlich sollte das Projekt Anfang April erstmals erprobt werden. Bei einer digitalen Pressekonferenz am Montag wurde verkündet, weshalb es nun doch noch dauert, bis damit begonnen werden kann. Bereits vergangenes Jahr, im Zuge der Restart-19 Studie konnte bewiesen werden, dass mit genügend Hygienemaßnahmen auch Großveranstaltungen umgesetzt werden können.

Die Hoffnung ruht nun auf dem neuen Modellprojekt. Bei diesem dürfen 999 Zuschauer die Halle des Leipziger Handballs betreten und das Spiel verfolgen. Das Projekt ist bereits ausgearbeitet und wurde beim sächsischen Landtag eingereicht. Jetzt wartet die Stadt nur noch auf eine Antwort des Landtages. Doch stilles Däumchen wird nicht gedreht.

Das Projekt wird weiterhin für seine Umsetzung vorbereitet. Wann dieser Tag X eintritt, steht noch nicht fest. Wenn das Projekt „Sport“ genehmigt wird, ist es geplant, dieses Modell auch auf die Bereiche Kultur und Gastronomie zu erweitern. Doch bis es so weit ist, dauert es noch. Bis dahin trainieren die Handballer weiter und spielen vor leeren Hallen.