nach verbotener Ansammlung in Chemnitz: Polizei zieht Bilanz

Die Situation war klar – am Samstag herrschte Versammlungsverbot in Chemnitz. Die angemeldete Corona Demonstration war aufgrund der hohen Inzidenzzahlen untersagt worden. Dennoch war es eine Herausforderung für die Polizei, sich auf den Einsatz vorzubereiten. Erst am Samstagmorgen wurde entschieden, ob die Demonstration überhaupt stattfinden durfte oder nicht. Trotz des erlassenen Verbotes gab es einige Menschen, welche sich in Gruppen am Marktplatz aufhielten und sich dort versammelten. Diese wurden von der Polizei aufgefordert nach Hause zu gehen. Nicht jeder hielt sich an diese Aufforderungen und so kam es am Nachmittag zu einer Ansammlung von knapp 200 Menschen auf dem Chemnitzer Marktplatz. Dabei kam es auch zu einem Angriff auf die Polizei. Ein Mann warf eine Flasche auf einen Beamten, welcher dabei leicht verletzt wurde. Weiter konnte die Polizei an diesem Tag 5 Straf- und 40 Ordnungswidrigkeiten feststellen. Nun wird in diesen Fällen ermittelt. Nachdem die Menschenansammlung in Chemnitz aufgelöst werden konnte, kam es erneut zu verbotenen Menschenansammlungen im Erzgebirge. Doch auch dort konnte  die Polizei die Versammlungen zügig auflösen. Die Polizei führt nun noch ihre abschließenden Ermittlungen durch und übergibt dann die Fälle an die Staatsanwaltschaft. Diese entscheidet dann, wie hoch das Strafmaß ausfallen wird.