Nach Wirbel um Chemnitzer Kinder- und Jugendnotdienst: Oberbürgermeister lädt zu Informationsrunde ein

Der Chemnitzer  Kinder- und Jugendnotdienst, derzeit in der Flemmingstraße muss aufgrund des Alters und des baulichen Zustandes in absehbarer Zeit geschlossen werden. Vor diesem Hintergrund wurde bereits länger das Konzept zweier kleinerer Häuser ausführlich vorbereitet. Die Planungen schlugen hohe Wellen, speziell in den betroffenen Stadtteilen. Einer der Gründe: die Angst vor Problemen in der Nähe solcher Einrichtungen. Carmen L. wohnt direkt gegenüber des derzeitigen Kinder- und Jugendnotdienstes. In der Vergangenheit gab es immer mal Probleme mit den Jugendlichen, die Gründe lagen allerdings vor allem in der Überlastung der Einrichtung. Ein weiteres  Ärgernis ist die direkte Nachbarschaft zur Einrichtung. Ein Problem, welches bei den geplanten Neubauten eine untergeordnete Rolle spielt. In der Tat handelt es sich bei den geplanten Baugrundstücken um Brachen, die nicht so eng von Wohnhäusern umgeben sind. Außerdem sorgt die Verteilung der Kinder und Jugendlichen für eine geringere Belegung der geplanten Einrichtungen. Nichtsdestotrotz nimmt man sich nun auch im Rathaus des Themas an. Am Mittwoch 17 Uhr ist eine Diskussionsrunde geplant, bei der  interessierte Bürger Ihre Fragen direkt an  Vertreter der Stadtverwaltung sowie des Trägers stellen können. Bleibt zu hoffen, dass im Gespräch  Lösungen gefunden werden. Denn eines darf man nicht vergessen: Bei den Kindern und Jugendlichen handelt es sich um die Schwächsten der Gesellschaft.