NINERS mit zehntem Streich

Für die Zweitliga-Basketballer der NINERS Chemnitz stand am Samstag das nächste Heimspiel der Saison an. Nach zuletzt neun Siegen in Folge und dem damit neu aufgestellten Vereinsrekord wollten die Korbjäger ihre Serie weiter ausbauen.
Zu Gast war der 13. der ProA, die Baunach Young Pikes. Zunächst entwickelte sich aber das erwartet schwere Spiel für die Chemnitzer. Das Team von Rodrigo Pastore fand nur schwer in die Partie – die Folge war, dass es nach den ersten fünf Minuten beim Spielstand von 9:9 sehr ausgeglichen blieb.
Erst mit den eingewechselten Malte Ziegenhagen, Ivan Elliott und Matt Scott drehten die NINERS auf. Bis zur ersten Viertelpause konnte sich die Orange Army mit 22:16 absetzen.

Im zweiten Viertel agierten die Chemnitzer weiter energisch zum Korb. Zwei Dreier von Kapitän Ziegenhagen gaben sofort die Marschrichtung vor. Danach wurden die NINERS allerdings zu fahrlässig. Immer wieder ließen sie Chancen liegen und ermöglichten Baunach vor allem durch Offensivrebounds zurück ins Spiel zu kommen. Zwischenzeitlich konnten die Bayern bis auf 37:34 verkürzen. Nach einer Auszeit durch Headcoach Pastore konnten die NINERS aber zurück in die Spur finden. Mit einer 44:35 Führung ging es dann in die Halbzeit.

Nach der Halbzeitpause sahen die 2.345 Zuschauer in der Richard-Hartmann-Halle eine unveränderte Partie. Auch wenn die Gäste durchaus sehenswert punkten konnten, hatten die NINERS stehts die passende Antwort und konnten so mit einer sicheren 64:51 Führung in das letzte Viertel gehen.

Dort ließ der Gastgeber dann nichts mehr anbrennen. Innerhalb von drei Minuten stellte die Orange Army die Weichen endgültig auf Heimsieg. So wurde es am Ende ein 88:71. Ein Sieg, der nicht so einfach einzufahren war.

O-Ton Robin Lodders

Mann des Spiels war an diesem Tag Matt Scott. Mit 17 Punkten zeigte der Jungstar einmal mehr seine starke Form.

O-Ton Robin Lodders

Die NINERS bleiben damit ohne Punktverlust auf dem ersten Tabellenplatz der Zweiten Bundesliga. Völlig andere Voraussetzungen herrschen beim kommenden Gegner aus Hanau. Die Hessen sind derzeit Tabellenletzter. Jedoch sollten die Chemnitzer gewarnt sein – denn Hanau konnte sowohl beim aktuellen Tabellenzweiten aus Hamburg sowie beim Playoffanwärter aus Heidelberg gewinnen.