NOTSTANDPLATTFORM FÜR UNTERNEHMEN

Chemnitz- Seit einigen Wochen herrscht Ausnahmezustand auf der Welt.

An jedem Tag der vergeht, gibt es neue Informationen rund um das Thema Coronavirus. Viele Unternehmen haben erhebliche wirtschaftliche Folgen aufgrund der aktuellen Situation. Einige Branchen sind schon jetzt sehr betroffen. Messebauer, Veranstalter, bis hin zur Hotelerie, aber auch dem Schaustellergewerbe. Neben dem Handel sind besonders Reisebüros davon betroffen. Querbeet ziehen sich diese Unternehmensschäden aber durch sämtliche Branchen. Aufgrund dessen haben sich die Agentur für Arbeit, die Industrie- und Handelskammer Chemnitz, der Deutsche Gewerkschaftsbund und die Chemnitzer Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft zusammengesetzt und informieren gemeinsam zu den Maßnahmen und Angeboten für Chemnitzer Unternehmen, die aktuell von den wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Epidemie und den damit einhergehenden Präventivmaßnahmen betroffen sind.

Dafür haben die Partner kurzfristig ein digitales Angebot bereit gestellt. Ab kommender Woche wird es eine Plattform geben, in der regelmäßig, interaktiv und live zu den bereits angelaufenen Unterstützungsangeboten, wie beispielsweise den neuen Regelungen zum Kurzarbeitergeld, aber auch zu den sich weiter entwickelnden Angeboten informiert wird. Die IHK ist bei der Plattform dafür zuständig, den Unternehmen die beste Unterstützung geben zu können. Sie schauen welche Fragen sich die Unternehmen stellen und welche Themen wichtig für sie sind. Wichtige Punkte dabei sind beispielsweise das Kurzarbeitergeld-Thema oder Fragen zu den arbeitsrechtlichen Anforderungen. Aber auch Informationen vom Gesundheitsamt zwecks Quarantäne, bis hin zu den Banken. Dabei stellen sich Fragen welche Finanzierungsmöglichkeiten es gibt oder welche Liquiditätsspielräume können geschaffen werden. Sie wollen mit dem Tool ein ergänzendes lokales Angebot anbieten. Somit können sie in einer Feedback-Schleife zu den Antragstellern sein, um zu klären welche Fehler typischerweise gemacht werden, was man vermeiden kann und somit die Fallbearbeitungszeiten beschleunigen.

Die Wirtschaftsförderung sowie die Kammern wollen somit das Thema Wartezeiten versuchen zu begrenzen und zu verkleinern. Dadurch können möglichst viele Unternehmen in einer übersichtlichen Zeit in den Genuss dieser Hilfen kommen, um somit Arbeitsplätze absichern zu können.