ÖPNV-Streik geht in die zweite Runde

Sachsen- Leere Haltestellen soweit das Auge reicht. Bereits zum zweiten Mall innerhalb kürzester Zeit, müssen die Menschen in Sachsen fünf größten Städten auf Busse und Straßenbahnen verzichten.

Zu den wiederholten Streiks, hat erneut die Dienstleistungsgesellschaft ver.di aufgerufen. Diese fordert in dem Tarifkonflikt für bundesweit 87.000 Beschäftigte einheitliche Regelungen in Fragen wie Nachwuchsförderung, Entlastung sowie den Ausgleich von Überstunden und Zulagen für Schichtdienste. Darüber hinaus soll die Ungleichbehandlung in den Bundesländern beendet und zentrale Regelungen wie 30 Urlaubstage oder Sonderzahlungen künftig bundesweit vereinheitlicht werden. Leider verliefen die ersten Verhandlungsgespräche nicht wie gewünscht. Aus diesem Grund versammelten sich am Donnerstag erneut Vertreter von ver.di unter anderem in Chemnitz vor dem CVAG-Sitz. Für Gewerkschaftssekretär, Sven Vogel, war das erste Angebot ein Schlag ins Gesicht der Mitarbeiter.

Bei dem zweiten Streik genießen die Vertreter von ver.di auch Unterstützung von anderen Organisationen. So demonstrierten landesweit Students for future und ver.di Seite an Seite. Während für die Mitarbeiter des ÖPNV der Tarifkonflikt im Focus steht, wollen die Teilnehmer der Students for future Bewegung vor allem den ÖPNV für das Klima ausbauen. Auch in Leipzig standen die Vertreter der beiden Demonstranten gemeinsam auf dem Alexanderplatz und forderten ebenfalls den Ausbau der ÖPNV. Ob die zweiten Gespräche besser verlaufen werden, ist noch nicht abzusehen. Gewerkschaftssekretär, Sven Vogel, erhofft sich zumindest ein verhandlungsfähiges Angebot.

Ob es zu einer Einigung kommt, wird die nächste Zeit zeigen. Sollte es jedoch erneut nicht zu einer Einigung kommen, werden weitere Streiks wohl unvermeidbar sein.