Pandemie spaltet regionale Konjunktur

Die sächsische Industrie erwirtschaftete im Pandemiejahr 2020 einen Gesamtumsatz von 57,2 Milliarden Euro – 6 Prozent weniger als im Vorjahr und damit der Tiefpunkt seit 2014. Diese Zahlen gehen aus einer Meldung des Statistischen Landesamtes am Montag hervor. Zwar stiegen die Umsätze im Einzelhandel 2020 nominal um 6,7 Prozent, aber auch hier gilt es zu differenzieren. Das Gastgewerbe musste beispielsweise einen Rückgang um 31 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen. Das Resignieren vieler Gastronomen und Dienstleister betonte auch die IHK Chemnitz. Sie zeigte außerdem auf, dass der sächsische Industrieaufschwung zwar intakt sei, allerdings von Material- und Lieferengpässen gebremst werde.