Positive Resonanz auf Schulcontainer

Die Stadt Chemnitz ist mit dem Einsatz der mobilen Klassenzimmer bei der Grundschule Altendorf sehr zufrieden.

Ende 2016 wurde die Containeranlage auf dem Schulhof der Oberschule an der Ernst-Heilmann-Straße errichtet.

Seitdem werden in vier Klassenräumen und zwei Hortzimmern insgesamt 77 Schülerinnen und Schüler in vier Grundschulklassen unterrichtet.

Bei der Schulleitung und den Eltern hatte man um den Grundschulstandort in Altendorf lange gekämpft, war aber aufgrund der Containerlösung zunächst argwöhnisch.

Die Bedenken lösten sich jedoch schnell auf.

O-Ton: Karin Emmerling, Schulleiterin Grundschule Altendorf

Da in Chemnitz in den kommenden Jahren ein Mangel an Oberschulklassen prognostiziert ist, sollen auch hier die mobilen Klassenzimmer zum Einsatz kommen.

Geplant ist, eine große, zweistöckige Containeranlage an der Oberschule „Am Flughafen“ im Stadtteil Kappel mit insgesamt neun Unterrichtsräumen zu errichten.

Ab dem Schuljahr 2019/2020 soll diese in Betrieb genommen werden. Kostenpunkt: rund 2 Millionen Euro.

Auch an den Oberschulen Gablenz und Schönau/Siegmar sollen mobile Klassenzimmer errichtet werden. Lernen werden Kinder jedoch erst ab dem Schuljahr 2020/2021 in den für dort geplanten Anlagen.

Laut Stadtkämmerer Sven Schulze sollen die Schulcontainer aber nur eine Übergangslösung sein.

O-Ton: Sven Schulze

Wie lange die Grundschüler in Chemnitz-Altendorf noch in ihrer Containeranlage lernen werden, steht noch nicht fest – angedacht waren ursprünglich drei bis fünf Jahre.

Die Schulleitung hofft, dass sich Eltern nicht vom schmucklosen Äußeren abschrecken lassen und sich die Grundschule von innen anschauen.

Die Lernbedingungen in den Klassenzimmern seien besser als bei vielen anderen Schulen im Stadtgebiet.