Sachsen: Schulgeldfreiheit für Gesundheitsfachberufe beschlossen

Der Freistaat ermöglicht 4.000 Auszubildenden in Gesundheitsfachberufen ab dem Schuljahr 2021/22 einen Zuschuss und kommt somit der Schulgeldfreiheit einen großen Schritt entgegen. Der sächsische Landtag stimmte am Mittwoch in einem entsprechenden Antrag der Regierungskoalition einer Förderung zu. Eingeplant werden dafür im Jahr 2021 1,8 Millionen Euro, während man 2022 5,4 Millionen zur Verfügung stellen werde. Zum bisherigen Zeitpunkt müssen Auszubildende in Gesundheitsfachberufen in ihren Ausbildungsjahren die Schulkosten selbst tragen, gegenteilig zu anderen Berufsausbildungen. Aufgrund dieser Ungerechtigkeit berät der Bund in einer Bund-Länder-Kommission über eine bundeseinheitliche Einigung. Laut Gesundheitsministerin Petra Köpping sei es notwendig, Fachkräfte in Gesundheitsberufen viel Unterstützung und Wertschätzung entgegen zu bringen. Über das weitere Vorgehen wird derzeit abgestimmt.